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20. Dezember

Räuchern vorbereiten

Schale, Glut und Weihrauch für die Raunächte

Scherenschnitt: Eine Frau und ein Mann in Tracht gehen mit einer rauchenden Räucherpfanne durch die Stube, die Tür zum Stall steht offen.

Am Heiligen Abend hielt man in einem Pinzgauer Bauernhaus Hüte und Kopftücher in den Rauch, damit möglichst viel Segen hängen blieb. Laut Diözese Feldkirch reicht das Räuchern ins Mittelalter zurück, als der Priester mit Weihrauch Menschen, Vieh und Hof segnete. In den Raunächten seien wilde Reiter unterwegs, hieß es, und in Dornbirn sagten die Mütter bei Sturm: „As tuot as wio s’Wuotas“, es tobt wie das wilde Heer. Für germanische oder keltische Wurzeln fehlt jeder Beleg.

Im Buch dazu die Anleitung: Räuchern mit Schale, Kohle und Weihrauch

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